20.06.2011: Sozialpraktikum von René Hofmann und Markus Zeitler beim TuS Nordenstadt
Seit Anfang März wurden zwei Nordenstadter Jugendliche in das Leiten des Jugendtrainings mit einbezogen und waren drei Monate lang für das Lehren der Grundschläge für die Jüngsten in der Tischtennisgruppe verantwortlich. Markus Zeitler und Rene Hofmann, die beide in Wiesbaden die Hermann-Ehlers Schule besuchen, wurde von ihrer Schule aufgetragen ein soziales Praktikum über drei Monate zu absolvieren, welches ihre sozialen Kompetenzen steigern und sie in die Position sozialer Verantwortung bringen sollte. Die Auswahl des Praktikums stand beiden frei und somit war es möglich, sich in einem Sportverein wie dem TuS Nordenstadt zu engagieren und die Jugendtrainer des Vereines zu unterstützen. So sollte Markus jeden Mittwoch eine Stunde das Training der „Kids“ unter der Aufsicht von Joram Bober leiten, während Rene freitags unter Anleitung von Mathias Metz als Trainer fungierte. Ihre ersten Einblicke in soziale Arbeiten fanden Markus und Rene darin, dass sie zunächst durch die verantwortlichen Trainer in die Grundlagen des Jugendtrainings eingewiesen wurden, welche für sie natürlich kein Neuland darstellten, da sie sie selbst in jeder Trainingseinheit am eigen Leib schon zu Hauf erfahren haben. So leiteten sie mit anfänglichen Hemmungen sich autoritär den andern gegenüber durchzusetzen das Aufwärmen und überlegten sich im Anschluss daran einfache Übungen am Tisch, die die Grundschläge der C-Schüler im Verein verbessern sollten.
Rene äußerte sich sehr positiv über das Praktikum, welches ihm viel Freude bereitete. Er mochte es, zusammen mit seinem „Mentor“ Mathias Metz das Jugendtraining zu betreuen und kann es sich in seiner weiteren Tischtennislaufbahn durchaus vorstellen, irgendwann einmal aktiv als Trainer im Jugendbereich tätig zu sein. Auch Markus zeigte sich engagiert und motiviert. Von ihm konnten die jüngeren Spieler natürlich eine Menge lernen, da er selbst in der ersten Jugendmannnschaft aufschlägt und mit zu den besten Spielern der Jugendabteilung gehört.
Ebenso erfreut zeigte sich die Jugend- und Vereinsleitung vom Engagement der beiden Jungs, die ihre Aufgaben löblich erledigten und stets einen präsenten Eindruck hinterließen. Mit Mühe, etwas Neues zu lernen und den Tischtennissport zu vermitteln versuchten sie, den noch unerfahrenen Spielern etwas beizubringen und dabei ihre Fähigkeiten der Kommunikation und Interaktion zu steigern, was ihnen im Laufe der drei Monate sicher auch gelungen ist. Zum Abschluss gab es von Abteilungsleiter die erforderliche Bescheinigung für die Schule und ein paar anerkennende und lobende Worte. Nun können sich beide wieder auf ihr eigenes Tischtennistraining konzentrieren und werden wohl das ein oder andere Mal schmunzeln müssen, wenn sie die Methoden erkennen, die die Trainer an ihnen anwenden und welche sie in ihrem Praktikum zuvor selbst erlernt hatten.
Hier gehts zur Danksagung der Herrmann-Ehlers-Schule!