Hessenmeisterschaften Herren C 2011 in Stockstadt
Zu den diesjährigen Hessenmeisterschaften der Leistungsklasse Herren C (bis 1750 TTR Punkte) hatten sich bei den Bezirksmeisterschaften die beiden Spiele der 2. Herrenmannschaft Tomasz Kasica und Andreas Kockisch qualifiziert. Somit reiste man am 18.12.2011 morgens in alle früh in das ca. 45 minütig entfernte Stockstadt. Dort konnte sich zunächst ein wenig warm gespielt werden, bis die Veranstaltung pünktlich um 10 Uhr begann. Zunächst wurde das Achtelfinale im Doppel gespielt. Man spielte gegen Kriegbaum/Singler um den Einzug ins Viertelfinale. In einer umkämpften Partie entwickelte sich eine knappe Kiste, welche erst im Entscheidungssatz zu den Gunsten der beiden Nordenstädter entschieden werden konnte. Gleich im Anschluss fand das Viertelfinale im Doppel statt. Man merkte, dass die Tomasz und Andreas nun besser im Spiel waren, denn sie gewann das Spiel sehr souverän in drei Sätzen, so dass eine Teilnahme bei der späteren Siegerehrung schon einmal gesichert war. Weiter ging es mit dem Einzel. Jeder Spieler hat in der Gruppe vier Spieler, jeweils aus einem unterschiedlichen Bezirk. Tomasz spielte zunächst gegen Kräupel. Anfangs fand er nicht Recht ins Spiel, konnte sich aber von Satz zu Satz steigern. Leider konnte der Gegner im fünften Satz noch einmal das Tempo anziehen und Tomasz musste sich geschlagen geben. Im zweiten Spiel stand Tomasz nun also schon unter Erfolgsdruck. Diesem hielt er nicht statt und unterlag deutlich in drei Sätzen, somit stand zu diesem Zeitpunkt schon fest, dass er es leider nicht aus der Gruppe schaffen würde. Nach dem nun also der Druck weg war, bombte Tomasz den späteren Sieger seiner Gruppe mit 3:0 vom Tisch. Besser lief es für Andreas Kockisch. Er hatte zu Beginn einen eher mittelmäßigen Gegner Namens Kipphan welchen er locker in drei Sätzen besiegen konnte. Als nächstes spielte er gegen den Gruppenkopf Jörg Leder Beide Spieler waren etwa auf Augenhöhe, so dass es selbstverständlich in den Entscheidungssatz ging, mit dem besseren Ende für den am Ende sehr konzentriert wirkenden Nordenstädter. Doch war er mit diesen zwei Erfolgen noch nicht sicher weiter. Er musste auch im letzten Spiel noch zwei Sätze gewinnen. Dies gelang ihm mit einem Fünfsatz Erfolg gegen Denis Markovic Jedoch stand nun erst einmal das Halbfinale im Doppel auf dem Programm. Hier konnten sich Tomasz und Andreas, den ersten Satz klar sichern. Im Anschluss wurden die Gegner jedoch stärker und man musste wie schon oft an diesem Satz wieder über die volle Distanz. Hier konnten die beiden Nordenstädter, aber noch einmal ihre besten Schläge auspacken und sich einen Platz im Finale sichern. Weiter ging es nun mit dem Achtelfinale im Einzel, indem Andreas Kockisch auf den zweiten aus Tomaszs Gruppe (Janis Kräupel) traf. Zunächst von Andreas gegen den agilen Linkshänder nicht ins Spiel und verlor den ersten Satz klar. Andreas gelang es im Anschluss sein Spiel ein wenig zu verändern, so dass sich nun ein Spiel mit gleicher Stärke entwickelte. Auch hier ging es wieder in den Fünften Satz. Es wurde immer mehr zum Krimi, jedoch verlor Andreas am Ende auch ein wenig unglücklich mit 8:11, so dass auch für ihn die Einzelveranstaltung zu Ende war. Nach einer gewissen Wartezeit stand noch das Doppelfinale an. Hier traf man wieder auf Janis Kräupel und seinen Doppelpartner aus Salmünster. Es sollte an diesem langen Tag auch hier sich nichts ändern, denn beide Doppel nahmen sich nicht viel, so dass zunächst die beiden Nordenstädter mit 2:1 Sätze in Führung gehen konnten, aber schließlich wieder in den Entscheidungssatz mussten. Hier Endstand nun eine wahrer Tischtennis Krimi. Tomasz und Andreas lagen bereits aussichtlos mit 5:10 in Rückstand, konnten sich aber im Anschluss in einigen sehenswerten Rallys auf 9:10 heran kämpfen. Wie es nun auch kommen sollte, hatte man beim letzten Punkt nicht das gewisse Quäntchen Glück und musste sich mit dem Vize-Hessenmeistertitel zu Frieden geben. Alles in allem hätte die Veranstaltung noch ein wenig erfolgreicher für die beiden Nordenstädter ausgehen können, doch sollte man auch mit dieser gezeigten Leistung zufrieden sein. Zum Abschluss gönnte man sich nach den vielen Fünfsatzmatches noch ein deftiges Essen beim Mcdonalds J