27.02.2011: Besuch der German Open in Dortmund mit Oli Schenk, Viola McKearney und Oliver Wirbs
Um das Geburtstagsgeschenk von Oli Schenk einzulösen, fuhren am Sonntag, den 27.02.2011 Trainer Oliver Wirbs mit Oli Schenk und Viola McKearney, sowie Olis Vater Holger in die Dortmunder Westfalenhalle, um Weltklasseprofis wie Timo Boll und die chinesischen Topstars Wang Hao, Zhang Jike oder Wang Liqin zu sehen. Das Turnier ist Teil der sogenannten Pro Tour, welche auf der ganzen Welt Turniere austrägt, die zum Teil mit hohen Preisgeldern dotiert sind und somit die besten Spieler der Welt anlockt. Da bei diesen Turnieren jeder Spieler, der eine gewisse Position in der Weltrangliste innehat, teilnehmen darf und die German Open besonders gut dotiert waren, nahmen neben vielen deutschen Profis auch unzählige Top-Asiaten teil, die man sonst nur bei Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen zu Gesicht bekommt. Auf Grund dieser Tatsache waren die German Open stärker besetzt als jedes andere Weltranglistenturnier. So staunten Viola und Oli nicht schlecht, als sie in den Gängen der großen Westfalenhalle unter anderem Timo Boll, oder dem chinesischen Top-Spieler Hao Shuai über den Weg liefen. Da wurde natürlich sofort die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und man „entführte“ den Chinesen zu einem spontanen Fotoshooting. Desweiteren wurden natürlich zahlreiche Autogramme der Stars eingeheimst und der Tischtennissport auf Weltklasseniveau kam natürlich auch nicht zu kurz. Erfreulich war, dass am Finaltag der deutsche Timo Boll noch vertreten war und sich durch einen Sieg im Halbfinale über den Chinesen Ma Lin, der sich schon häufig als Angstgegner Bolls herausstellte, für das Endspiel qualifizieren konnte. Alle Zuschauer waren fest davon überzeugt, dass Boll auch das Finale gewinnen würde. Doch hier traf er auf einen weiteren Chinesen, Zhang Jike, der sich in einem chinesischen Halbfinale gegen seinen Landsmann Wang Hao mit 4:1 durchsetzten konnte. Boll schien wie ausgewechselt und fand kein wirkliches Mittel, um die harten und gut platzierten Schläge des Asiaten erfolgreich abwehren zu können. Mit 0:4 unterlag Boll und er musste die Überlegenheit seines Gegenübers neidlos anerkennen. Doch zeigte sich Boll nach dem Endspiel durchaus zufrieden und sah sich auf einem guten Weg, bei der kommenden Weltmeisterschaft den Chinesen erneut Paroli bieten zu können. Für die Nordenstadter Oli und Viola war es ein super Erlebnis und man wird sicher erneut zu einem Turnier solcher Art fahren, wenn die Spitzenspieler der Welt wieder einmal in Deutschland gastieren werden.
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