Bezirksjahrgangsmeisterschaften am 24.03.2012 in Elz
Die Bezirksjahrgangsmeisterschaften West waren die Herausforderung dieses Wochenendes. Antreten durften alle Spieler mit einer Spielberechtigung, die vom Alter her in die vorgesehenen Altersklassen passen. Dieses Jahr gab es die Jahrgangsklassen 2000 und jünger, 2001 und jünger und zu guter Letzt 2002 und jünger. Gespielt wurde nur gegen Spieler gleichen Alters und somit ist dieses Turnier hervorragend für junge Teilnehmer geeignet, um Erfahrung zu sammeln.
Als Modus wurde zunächst eine Gruppenphase mit jeweils vier Akteuren gewählt. Die ersten beiden qualifizierten sich für die KO-Runde, die bis zum Finale ausgespielt werden sollte. Die ersten acht der ältesten Altersgruppe erreichten zusätzlich noch die hessischen Jahrgangsmeisterschaften.
Begleitet wurden unsere Sportler von Mathias Metz, Jonas Schmitt und Andreas Kockisch, die wie gewohnt für alle sorgten und mit Rat und Tat kräftig unterstützten
Unsere jüngsten Spieler mussten als erste ran. Bereits um 9:15 mussten sie ihre Leistung abrufen. Lukas Klein und Pascal Richter wurden aus dem großen Feld der Teilnehmer in jeweils eine der acht Gruppen gelost.
Lukas Klein erwischte dabei eine äußerst schwere Gruppe. Seine Gegner waren mit sehr starken QTTR- Werten angetreten. Bartsch und Fox konnten sogar Werte von über 1000 vorweisen und so musste Lukas diesen Vormittag wohl als eine Erfahrung verbuchen, denn zu holen gab es für ihn leider nichts. Tapfer wehrte er sich und ließ zu keinem Zeitpunkt den Kopf hängen, für einen Sieg reichte es aber dennoch nicht.
Pascal Richter dagegen hatte etwas mehr Glück. In einem hochklassigen Fünf- Satz- Match gewann er knapp seine Auftaktpartie gegen Tjark Ruppmann. Äußerst enge Sätze sorgten dafür, dass hier die Spannung nie nachließ. Nun aufgewärmt rechnete sich Pascal gute Chancen aus auch das nächste Spiel zu gewinnen. Doch Malte Rehm machte diesem Plan einen Strich durch die Rechnung. Deutlich unterlag Pascal in drei Sätzen.
Im nächsten Spiel gelang es ihm wieder aufzustehen und voll anzugreifen. Ein weiterer Sieg und dem Einzug ins Achtelfinal stünde nichts mehr im Weg. Top motiviert wurde das Projekt in Angriff genommen und sicher und erfolgreich beendet. Ein 3:1 Sieg stand am Ende zu Buche.
Nach einer quälend langen Pause begann nun die KO- Phase und fand auch schnell wieder ihr Ende. Gegen Valentin Eichner war kein Gras gewachsen. Das Überstehen der Gruppenphase war auf jeden Fall ein toller Erfolg und wurde als solcher auch gewürdigt.
In der zweiten Altersklasse wollte sich Benjamin Kaplan beweisen. Auch er erwischte eine besonders schwere Gruppe und nahm selbstredend die Herausforderung an. Doch am Ende sah die Bilanz mager aus. Zwei Spiele wurden schnell verloren und so sollte im letzten Spiel der Gruppe nun doch noch ein Sieg her. Hochkonzentriert ging Benjamin ans Werk. Die ersten beiden Sätze verlor er nur unglücklich. Nichtsdestotrotz kämpfte er um jeden Punkt und konnte so zum 2:2 ausgleichen. Der finale Satz war an Spannung kaum zu überbieten und nahm seine tragisches Ende als er 17:15 in der Verlängerung verloren ging. Aus diesem starken letzten Spiel konnte viel gelernt und der Tag noch einigermaßen versöhnlich beendet werden.
Oliver Schenk, eines der Aushängeschilder Nordenstädter Jugendarbeit, sollte nun in der Klasse der Ältesten sein Können unter Beweis stellen. Die erste Partie war schon einmal vielversprechend. Ohne Probleme siegte Oliver und verlor gerade einmal drei Punkte während des gesamten Spiels. Und in diesem Stil verlief auch die weitere Gruppenphase. Nennenswerter Widerstand war schlicht nicht in Sicht und so zog Oliver mit gestärkter Brust in das Achtelfinale ein.
Die KO- Phase begann, wie die Gruppenphase endete. Ohne Probleme nahm er die erste Hürde mit 3:0 Sätzen. Somit war Oliver sicher für die nächste, die hessische, Ebene qualifiziert. Der Rest würde Bonus sein und mit Florian Benke stand ein würdiger Gegner bereit. Zunächst ging Oliver sicher in Führung, doch Benke glich aus. Wieder ging Oliver und Führung und wieder glich Benke aus. Der fünfte Satz musste also über das Erreichen des Halbfinales entscheiden. Dieses Ringen verlor Oliver jedoch.
Aus sportlicher Sicht brachte der Tag nicht viel Neues mit sich. Die jungen Spieler müssen weiter an sich arbeiten, zeigen jedoch von Wettkampf zu Wettkampf wie schnell sie Fortschritte machen. Oliver Schenk spielt wie gewohnt stark. Doch auch für ihn gibt es noch viel zu lernen und keinen Grund weniger an sich zu arbeiten. Wir wünschen ihm auf der hessischen Ebene alles Gute!